Geredet haben wir, vieles gesagt und geradezu Wunder/schönst/barst/ehrlichst ist es, genau diesen Austausch zu haben – mit Dir und mit Dir und mit Mir. Wir sind Drei, die sich was zu erzählen haben. Und lernen uns besser kennen mit jedem neuen Sehen, auch wenn wir ganz Vielzeit davor schon verbracht haben. Gemeinsames ist, was wir teilen, Verschiedenes auch, aber wenn Ihr für mich in die Fernsprechanlage singt, dann ist es wie ein barockes Spinett so vielfältig und tiefgründig voller Zuneigung.
Und es gibt kaum etwas Einzigartigeres als diese Verbindung, die in all in den Facetten lebt, die wir sind. Und es gibt kaum etwas Besondereres als dieses Unseres, das in all in den Farbenpaletten strahlt, die wir bunten.
Es fehlen gängige Worte, die ausmalen könnten, was das Band Zwischendreierleifreunde beschreibt, nun ist es aber gegeben – man mag es Schicksal, Zufall, Wunder der Zusammenkunft nennen – und wir leben darin, da es uns aufrecht erhält und uns den Weg der Liebe in die richtige Richtung zeigt.
Deshalb: Saudade ist ein unübersetzbares Wort, einfach weil es ein Gefühltes ist. Und eben dieses emotionales Ding, das uns diese Gemeinsame gibt, das unbeschreiblich aber essentiell ist in unserer Existenz, hält zusammen, was zusammen gehört und sagt, was uns antreibt zu jeder Minute. In dem Moment des Abendlichts mit Ausblick auf Irgendwo, in dem Tag- und Nacht-Geschehen, das Unseres ist und das der Anderen. Drei. Oder Zwei. Oder Vier. Aber niemals: Nur Eins.
