Auslese

Phasenweise

Beständig unbeständig ist es,
Das Leben
Zerfasert sich in Abschnitte,
Und phasenweise
Treten einige und andere hinzu,
Die dann wieder verschwinden.

So berührt man sich zwischendrin,
Inmitten des Lebens,
Mit anderen und einigen
Und geht auseinander,
Was gut ist,
Und meistens auch egal,
Aber zumindest mit
Lächelnder Erinnerung.

Doch manchmal kann
die Phasenweise auch
Ödnis hinterlassen.
Es ist dann Leere,
Absolutes Nichtwissen,
Oder auch die Ratlosigkeit,
Was man mit der
Einen oder Anderen
Zu teilen hatte.

Diese Phasenweisen
Enden zunächst mit
Einem Phantomschmerz.
Denn eigentlich ist da nichts mehr,
Was weh tun könnte,
Aber es fühlt sich schmerzvoll an,
Als sei da noch ein Glied,
Und das Herz krampft qualvoll
Bei dem Gedanken
An das andere oder eine Nichts.

Und trifft man schließlich
Auf eben diese alte Phase
Irgendwo wieder
So entsteht Unangenehmes,
Gezwungene Worte,
Die schwer über die Zunge kriechen,
Die Gedanken fliehen,
Denn zu sagen hat man sich nichts,
wirklich nichts mehr,
mit der einigen oder der anderen.

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