Reiseweise

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China. Charismatisch? Cenn cich ceinmal ciel Ceit cätte, cürde cich cach China ceisen, cum cie croße Cauer cu cehen cund cauf cihr cu candern. Cich cürde cie cerbotene Ctadt cesuchen cund cen chinesischen Caiser cie Cand cehrfürchtig cütteln.

Chile. Charismatisch?! Cin Chile cühre cich cie Canamericana centlang, con Cord cach Cüd coder cumgekehrt. Ceuerland collte cich cehen, cund cin Cuerto Cont ceiner Cousine cal “Callo” cagen. Casser cund Cerge, cas cibt ces ca co canggestreckt cie Cirgendwo canders cauf cer Celt.

Costa Blanca. Con Carisma! Ca comme cich cim Cerbst cin. Cund cicht cur cas, cein, condern cauch cach Candalusien ceht es cür cein caar Cage. Ceer cund Crand, Cein cund Capas, Carador cund Calhambra. Cenn ces co cist cie cor crei Cahren, cann cird ces cieder cehr ceiß cein: Cum Ceunzehn Cuhr Cweiundvierzig Crad cim Catten.

Cenug cecet cür ceute. Cächstes Cal cigt ces cieder Cexte, cie cesser cesbar cind.

Cute Cacht!

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De Cuba 1999

Zwei Wochen, deren Ereignisse nicht absehbar waren, angefüllt mit Menschen und Dollars, Landschaften, Wasser, Autos und meer. Was alles meer? Meine Einreise in dieses kleine sozialistische Land, die Fahrt von Holguin nach Santiago de Cuba. Der erste Stromausfall. Das erste Abendessen: Pollo, Reis, Salat, Bohnensuppe und natürlich: Bananenbällchen. Die erste Cucaracha. Tage voller Staub, Hitze, Gestank in einer lauten Stadt. Folkloristische Tänze am zweiten Abend und Daiquiri aus der Flasche (Rum-Zuckerwasser). Sitzen im Casa Grande: Mojito mit Blick von einem kapitalistischen Fleck, aus einer umgedrehten Welt inmitten von realexistierendem Sozialismus. Für „un $“ ist fast alles zu haben, sogar kleine Jungs, die das schmutzige Hafenbecken springen würden. Und natürlich junge Männer & Frauen für anderes Schmutziges. Rumba im Casa del Estudiante. Ekstatische Rhythmen und Tänze zu Ehren der Jungfrau, Valentinstag (kapitalistischer Tag der Liebe, ur-us-amerikanisch) gemischt mit afroreliogiösen Riten. Heiliges Wasser auf dem Boden, das die Menge in Aufregung versetzt. Jeder möchte einen Tropfen erlangen für das Glück. Ein paar Stunden später ist meine Tasche weg. Geliebter Kindersack, irgendwo in der Hauptstadt des Salsas, Kamera darin und Snoopy-Portmonai – hoffentlich in Kinderhände gelangt? Cuba für mehr als 2 Wochen auf meinen Arm gebrannt. Zur Beruhigung: Rum mit Saft. Der heilige Sonntag ist vorbei. Dann endlich: Der erste Tag am Strand. Weg von dem Stadtmoloch. Meer, Palmen, Sonne, Sonnenbrand. Das Wasser ist klar, warm und weich-salzig. Der Boden voller Seeigel, ein Stachel in meinem Finger. Trotzdem Glücksmomente, wenn ich in den strahlendblauen Himmel sehe. Die Mangos schmecken süß, Geckos hüpfen über steinerne Mauern, wir lesen, reden, trinken. Mojito, was sonst. Der Einbeinige sagt: „Cuba esta lindo, Alemania esta libre.“ Tage am Pool, am Strand und Fisch, Languste und Bananenchips in einer illegalen Palada: Hervorragende Speisen. Wohlige Müdigkeit begleitet die Abende, Tage. Eine Einladung zu einer privaten Rumba, inmitten der Slums. Die Gegend erscheint im Dunkel der Nacht umso unwirtlicher, ärmliche, kleine Hütten, sparsam möbiliert, das Nötigste zum Leben darin. Aber die Straße voller fröhlicher Menschen, viel Rum und Cerveza. Eine Rumba ist „por hombres“ – mujeres sollten sich im Hintergrund halten. Trotzdem trinken wir Rum und tanzen, sind ausgelassen bis der Ton offensichtlich sehr männlich wird. Fahrt mit dem Chevy zurück. All diesen schönen Autos, sie passen zu den Menschen hier. Frauen in weichfallenden Röcken, Männer mit freiem Oberkörper. Machismo, pass auf! Du könntest geimpft werden und bist dann auf immer eine Schlampe. Um auf der Insel von einem zum anderen Punkt zu gelangen bedarf es organisatorischen Geschicks, Kontakte und Nerven. Leider fehlt es uns Weststandardverwöhnten an Geduld, weshalb individuelles Reisen hier manchmal eher beschwerlich denn erholsam ist. Während die Menschen hier geduldig in langen Schlangen auf den Bus warten oder sich auf die Pritsche eines Lastwagentaxis schwingen, die sehr langsam über die holprigen Straßen fahren, nutzt unsereins das Taxi. Schöner ist allerdings in einem „Coche particular“ zu reisen – so werden die alten Chevys und andere Oldtimer genannt. Für den Fahrer jedoch kann dies böse Konsequenzen haben: Hart ist das Gesetz in Castros Staat, das den Kontakt zwischen Einheimischen und Touristen weitgehend unterbinden will – der verschuldete Staat will alles ausländische Geld für sich. Nach einer Woche Santiago de Cuba ist Individualreisen über den Ostteil der Insel geplant: Flug unter den Wolken und in der Sonne – Baracoa: Palmenwald & Urwaldfluss-Badeausflug – Markt in Baracoa: Schweineköpfe – Fisch, Bananenchips & Salat am Strand – Noche de Baracoa & Casa de la Trova – Palada: Kolonialstil, Wein & Fisch (wunderschön) – Hüpfende Schweine, Hühner, Hunde – Playa Blanca, Seboney, Yumuri – Krabbe: zwickt mich in den Zeh und warnt mich vor Seeigelfeldern – Guardelavaca – Die Bucht in der Kolumbus landete – Schnorcheln: Bunte Fische (rot & blau) – Essen am Meer: Oktopuss & Wein & Musik vom alten Mann – Holguin: Sozialistisches Hotel & kreolisches Buffet

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